7 Schritte der Gefährdungsbeurteilung

Nun steigen Sie in die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung ein!

Sie haben bereits eine erste Einschätzung der Arbeitsbedingungen in Ihrem Zuständigkeitsbereich mit Hilfe des Fragebogens vorgenommen? Eventuell haben Sie auch schon erste Handlungsfelder entdeckt, die einen dringenden Handlungsbedarf erfordern und um die Sie sich in weiterer Folge kümmern sollten!

Wichtig ist jedoch ein Abgleich, ob sich Ihre Einschätzung mit der Einschätzung Ihrer Mitarbeitenden deckt. Vielleicht unterscheidet sich Ihre Wahrnehmung der Arbeitsbedingungen als Vorgesetzter von der Wahrnehmung derjenigen, die tagtäglich mit den verschiedenen Aufgaben und Tätigkeiten konfrontiert sind.

Bei der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung geht es jedoch nicht ausschließlich um das Erkennen von Defiziten und schwierigen Arbeitssituationen. Beurteilt werden auch die gesundheitsförderlichen Faktoren, die zur Arbeits- und Lebenszufriedenheit Ihrer Beschäftigten beitragen können.

Es ist mindestens genau so schwer, positiv wirkende Arbeitsbedingungen auf einem hohen Stand zu halten wie negativ bewertete Arbeitsbelastungen zu verbessern!

Binden Sie deshalb vor dem Hintergrund dieser Herausforderung sowohl Ihre Führungskräfte wie auch Ihre Beschäftigten in die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung ein. So fördern Sie die Beteiligung und die Akzeptanz bei allen Beteiligten! 

Los geht’s:

Das Arbeitsschutzgesetz und die GDA-Leitlinie „Gefährdungsbeurteilung und Dokumentation“ fordern ein Vorgehen in einzelnen festgelegten Prozessschritten:

Schritt 1

Arbeitsbereiche und Tätigkeiten festlegen

Schritt 2

Psychische Belastungen und Gefährdungen ermitteln

Schritt 3

Beurteilung der psychischen Belastung

Schritt 4

Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen

Schritt 5

Wirksamkeitskontrolle

Schritt 6

Aktualisierung/Fortschreibung

Schritt 7

Dokumentation